cell-voltage-2Sind Chlordioxid Einläufe bei Minderjährigen in Deutschland medizinisch und rechtlich unbedenklich?

Fachartikel von Rainer Taufertshöfer

Die Krankenkasse AOK Plus prüfte im Jahre 2014 den Verdacht auf einen möglichen Behandlungsfehler an einem zwölfjährigen Mädchen, dass während eines vier wöchigen Klinikaufenthaltes mehrere Chlordioxid-Einläufe erhalten hatte. Der Mainstream berichtete bisher völlig verzerrt und zum unbegründeten Nachteil dieser offensichtlich sehr erfolgreichen Therapiemöglichkeit.
Zu Beginn möchte ich mit der allgemeinen Informationslage der Einlauftherapie einsteigen, da diese in der Öffentlichkeit zusehends in Vergessenheit gerät. Als Folge einer sehr langen internationalen Kulturgeschichte des Einlaufes, gibt es alleine im deutschen Sprachbereich viele exakt dokumentierte Einlauf-Varianten, die zum Teil sogar in den Vorschriften für die Krankenpflege festgelegt sind. In der medizinischen Literatur, auf Grund anekdotischer Daten, werden mitunter einzelne oder gelegentlich alle Einlaufmethoden unzutreffend als gefährlich oder untauglich bezeichnet.[1]

Angestellte und Hilfskräfte in der Krankenpflege verabreichen Einläufe nur mit Zustimmung eines approbierten Arztes, oder helfen bei deren Durchführung. Die Einwilligung des Patienten muss in jedem Fall eingeholt werden, da es sich ohne diese um Körperverletzung handeln würde. Bei privaten Anwendungen des Einlaufs ist ärztliche Zustimmung gesetzlich nicht vorgeschrieben und es genügt die Befolgung der gut dokumentierten Vorgehensweisen (z.B. „Einlauf in Medizin und Naturheilkunde“)[2].

Das in der Moderne insoweit bekannteste Beispiel für eine medizinische Einlauftherapie-, ist die Colon-Hydro-Therapie (CHT). Dies ist eine  klinisch betriebene Technik zur Entleerung und Sanierung des Dickdarmes. Die CHT ist eine von ausgebildeten Fachkräften betriebene Abfolge von analen Einläufen mit einem Spezialgerät. In CHT-Fachkreisen wird deren Methode als bequemer, wirksamer und schneller, aber auch teurer als „Großmutters Einlauf“ im vertrauten Badezimmer beschrieben.

Arzneimittelexperten der Krankenkasse zu Chlordioxid-Einläufen

Nach diesem keinen Exkurs in die bewährte und anerkannte Einlauftherapie, komme ich nun zu dem in der Einleitung geschilderten Fall, über den am 16. April 2015 ARD KONTRASTE berichtete, dass sich die Eltern, des in einer Klinik mit Chlordioxid-Einläufen therapierten Kindes, erst durch die Vorjahresberichte zu Chlordioxid veranlasst sahen, die verordnete und offensichtlich erfolgreich durchgeführte Einlauftherapie abzubrechen, um verängstigt vor dieser Kamera der KONTRASTE Redaktion zu treten.
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Diese Verängstigung durch Beitragsinhalte von KONTRASTE ist nicht verwunderlich. So lauten die Sendungsaussagen: „Eltern traktieren ihre Kinder monatelang – körperliche und psychische Kindesmisshandlung – Strafaktionen gegen Kinder – Scharlatane – Quacksalber – ätzende Chemikalie“.
Was dem ARD-Zuseher jedoch vorenthalten wurde ist, dass sich die Eltern des Kindes, bevor sie die ARD KONTRASTE- Berichterstattungen aus dem Jahr 2014 sahen, bei der Klinikleitung herzlichst bedankten, da ihr Kind nun endlich die langwierigen Bauchbeschwerden losgeworden sei. Dies teilte mir der Leiter der in der KONTRASTE Sendung vom 16. April 2015 denunzierten Klinik in einem Telefongespräch mit.

Weitere Fakten sprechen für den Erfolg der Einlauftherapie mit Chlordioxid, welche aus einem Schreiben der AOK Plus an die zuvor erwähnte Klinik hervorgehen:
„Nachdem die uns vorliegenden Unterlagen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse begutachtet wurden, können wir Ihnen mitteilen, dass sich der Verdacht eines Behandlungsfehlers nicht bestätigte und unsererseits die Bearbeitung abgeschlossen ist. Unserer Versicherten haben wir über das Ergebnis informiert.“

Ich wollte es doch genauer wissen und ging dieser Angelegenheit nochmals tiefer auf den Grund. Ich setzte mich mit der Pressestelle der AOK Plus in Verbindung, die sich äußerst kooperativ zeigte und mir tiefgreifende Informationen zur Verfügung stellte. In gleicher Angelegenheit sperrte sich die AOK Plus gegenüber Interviewanfragen der ARD KONTRASTE Redaktion. Dies kann vermutlich nur an der Art und Weise liegen, wie öffentlich rechtlichen Sendeanstalten Fakten unvollständig wiedergeben, sodass ein falsches Bild beim Zuschauer entstehen muss.
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Auf meine Anfrage erhielt ich die schriftliche Auskunft, dass die Krankenkasse AOK-Plus:

Ein zwölfjähriges Mädchen während eines vierwöchigen Klinikaufenthaltes mehrere Chlordioxid-Einläufe erhalten hat,
alle Kosten dieses stationären Klinikaufenthaltes im Rahmen der üblichen Vertragssätze (DRG) übernommen wurden,
daher kein gesonderter Antrag einer Einlauftherapie durch die Klinik gestellt werden musste.
Die medizinische Notwendigkeit dieser Krankenhausbehandlung,
nach eingehender Prüfung durch Arzneimittelexperten der Krankenkasse, nicht angezweifelt wurde.

Jugendämter sind durch Unkenntnis überfordert
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Doch Annette Berg, vom Jugendamt Monheim, weiß es offensichtlich besser, als die Arzneimittelexperten der Krankenkasse! Sie sagte vor laufender ARD Kamera aus:

„Vor kurzem haben wir den Hinweis bekommen, dass Eltern hier in unserem Zuständigkeitsbereich ihren drei Kleinkindern Chlordioxid (MMS) verabreichen. Wir haben ganz klar entschieden, dass dieses Mittel gesundheitsgefährdend ist und die Gabe an Kinder eine Kindeswohlgefährdung darstellt und dementsprechend sind wir dann auch vorgegangen. Und das haben wir genauso gewertet wie eine Misshandlung, eine Missbrauchssituation und sind entsprechend auch den Eltern begegnet.“[3]

Liebe Eltern und Interessierte, ich stelle ihnen folgende Fragen: Wurde von diesem Jugendamt geprüft, ob sich die Eltern eventuell an die Dosierungsempfehlungen des Herstellers zur Wasserdesinfektion hielten? Denn bei Chlordioxid (MMS) handelt es sich in der Regel um ein zugelassenes Wasserdesinfektionsmittel und die Anwendung als solches ist legal. Mit einem zugelassenen Wasserdesinfektionsmittel das Einlaufwasser zu sterilisieren, kann durchaus eine sinnvolle Sache sein, der Fall der AOK Plus spricht ebenfalls dafür. Daher bin ich der Meinung, dass in solchen Fällen behördliche Sanktionen in den Bereich der Behördenwillkür einzuordnen wären.[4]

Als Konsequenz mussten die betroffenen Kinder und Eltern, der KONTRASTE Sendung zufolge, folgendes erleiden:

„Für die Kinder wurde ein langfristiges Schutzkonzept aufgestellt, regelmäßige Untersuchungen beim Kinderarzt sind Pflicht. Und die Ergebnisse werden vom Jugendamt überprüft. Der Behörde war Chlordioxid vorher völlig unbekannt, sie fing mit der Recherche bei Null an.“[5]

Lässt sich hieraus schließen, dass das zuständige Jugendamt diesbezüglich Null Ahnung hat? Ich bleibe an diesem Fall und werde hierüber genauer berichten.

Unterschiedliche Substanzen, MMS und Chlordioxid

Zugegeben, ist die Verabreichung von MMS in Fachkreisen schon lange nicht mehr aktuell, selbst ich nehme stets Abstand hiervon. Offizielle Stellen sind gar angehalten bei dem Begriff MMS stets äußerste Empörung zu zeigen. Daher informieren aufgeklärte Fachleute prinzipiell nur noch über wässrige Chlordioxidlösungen (CDS oder auch CDL genannt), welche zudem von MMS grundsätzlich verschieden sind.

Da Nachfolgendes zum Thema der analen Verabreichung von wässrigen Chlordioxid Lösungen gut passt und obendrein von der schwedischen Regierung in höchsten Tönen gelobt wird, möchte ich Ihnen ein preisgekröntes Chlordioxid Medikament vorstellen.

Ein Spezialist für eine wässrige Chlordioxidlösung (CDS), ist die Firma Solumium Kft. in Budapest. Auch sie differenziert zwischen MMS und CDS sehr deutlich und schreibt auf deren Website:

„The two products are very different from each other. The active agent in Solumium is hyperpure chlorine-dioxide (ClO2), while the major active ingredient in MMS is natrium-chlorite (NaClO2).“[6]

Die ARD KONTRASTE Redaktion meint es jedoch mit ihren „Recherchen“ besser zu wissen und sagt hierzu Widersprüchliches aus:

„MMS – dahinter verbirgt sich die ätzende Chemikalie Chlordioxid: gemischt wird sie aus Natriumchlorit und Salzsäure.“

Wie der Leser an der vorherigen Fachaussage der Solumium Kft., zu den Unterschieden zwischen CDS und MMS erkennen kann, besteht die Sendebeitragsaussage der ARD Kontraste Redaktion aus kruden Theorien. Zum einen ist eine handelsübliche wässrige Chlordioxidlösung keinesfalls ätzend.

ARD Kontraste “Fachmann” zu MMS-Einläufen. Bildquelle: www.rbb-online.de
Erschütternd ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass selbst der Rechtsvertreter der ARD KONTRASTE Redaktion, Dr. Klaus B., bei einem Prozess gegen den Sender (hierzu im Verlauf des Artikels genaueres), vor dem Landgericht Hildesheim im Juni 2016 seine eindeutige Inkompetenz hinsichtlich der im Sendebericht erwähnten Substanzen mit folgender Aussage, zum Ausdruck brachte:

„Wer soll denn all die Kürzel CDL, CDI, CDS, MMS, ClO2, NaClO2 auch verstehen?“
Als Antwort erhielt er von mir, dass er durch das vollständige Lesen der ihm vorliegenden Artikel und nicht nur der ersten Zeilen, die Unterschiede begriffen hätte.

Als weiteres Argument führte er an:

„MMS ist ein Chlorreiniger.“

Das Gegenteil ist der Fall, denn hinter „Chlorreiniger“ verbirgt sich Natriumhypochlorit (Chlorbleiche). Eine grundsätzlich andere Substanz und von Natriumchlorit oder Chlordioxid grundsätzlich verschieden und zudem tatsächlich gesundheitsgefährdend. Durch Verwechslung mit einer MMS- oder CDS/Chlordioxid-Lösung, wäre der Straftatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung gegen die Verbreiter solcher öffentlichen Begriffsverwechslungen zu prüfen. Dies ist ein weiter Beweis, dass der Mainstream und dessen Doktoren der Rechtslehre NULL Fachkompetenz besitzen. Auf eben dieser Basis werden unbescholtene Therapeuten in das angebliche Licht der Scharlatane und Quacksalber gezwungen und das, ohne Beweise zu erbringen. Doch ist der Mainstream der Meinung, dass MMS- oder CDS- Befürworter unbemerkt von den Behörden Patienten in Gefahr brächten – ohne nur einen Beweis hierfür zu erbringen.

Bei dieser ausgewiesenen fachlichen Inkompetenz liegt es auf der Hand, dass der Mainstream nicht weiß worüber er berichtet – meiner Meinung nach geschieht dies in böswilliger Absicht.
Preisgekröntes Chlordioxid und Einläufe

Nun Genaueres zu der Medikamentenmarke SOLUMIUM ® – Lösung. Sie enthält 0,12 % Chlordioxid und 99,88 % Wasser – jedoch KEIN Natriumchlorit. Der Hersteller dieses Medikaments, welches auch in Deutschland zur Anwendung kommt, gibt als Anwendungsgebiet folgendes an:

“Soluminum (Chlordioxid) ist eines der wirksamsten Desinfektionsmittel überhaupt. Es tötet alle Erreger wie Bakterien, Pilze und Viren, und das alles ohne Schädigung, es gibt keine bekannten Nebenwirkungen.“

Die Einsatzgebiete von SOLUMIUM werden wie folgt klassifiziert: Krebswunden, Herpes, Hautverletzungen, offene Wunden, Blasenentzündung, Hautinfektionen, Pilzinfektionen der Haut, MRSA, Halsschmerzen, Zahnfleischentzündungen, Parodontose, Mundgeruch, Zahnschmerzen, Wurzelbehandlungen, Oralchirurgie, ansteckende Krankheiten im Mund, verstopfte Nase, Mandelentzündung, Juckreiz, Gerstenkörner, vaginale- und (man höre und staune) rektale Einläufe!
Chlordioxid erhält vom EU-Mitglied Schweden eine hohe Auszeichnung für seine Wirkung und Unbedenklichkeit
SOLUMIUM gewann zudem im Jahre 2015 den GRAN-Preis, eine hohe Auszeichnung  der Schwedischen Handelskammer, ausgezeichnet an der schwedischen Board of Trade. Ein Auszug aus der Pressemitteilung, wie sie die Botschaft von Schweden hierzu veröffentlichte:

“Dr. Zoltán Noszticzius und seine Anwendung mit Solumium, wurde als Gewinner des 2015 interdisziplinären Innovationspreises bekannt gegeben. Solumium ist ein sehr effektives, umwelt- und menschenfreundliches Desinfektionsmittel auf Basis hoher Reinheit von Chlordioxid. Wir gratulieren Professor Noszticzius für den Empfang des Gran-Preises.”

“Der Board of Trade Preis der Schwedischen Board of Trade, hat zum Ziel, die allgemeine Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Prof. Dr. Zoltán Noszticzius, Széchenyi- mit dem Polanyi-Preis ausgezeichneter Professor, Professor und Doktor der chemischen Wissenschaften, gewann dieses Jahr den “Grand Price”, für das Präparat “Solumium”, das hocheffiziente und umweltfreundliche Desinfektionsmittel, welches helfen kann, das globale Problem der Antibiotikaresistenz zu lösen. ” [7]

Zumindest Schweden hat den hohen medizinischen Wert von Chlordioxid (CDS) bereits erkannt. Wie kann es daher weiterhin möglich sein, dass sich hierzulande der Mainstream sträubt, die vollständige Wahrheit zu berichten. Stattdessen versucht der Mainstream weiterhin, Wissen zu diskreditieren und Bürger, sowie die medizinische Fachwelt für dumm zu verkaufen.

Auch in diesem Artikel möchte ich eine Veröffentlichung des Deutschen Ärzteblattes erwähnen, auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen.

„Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind.“[8]

Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner weist mit dieser Ausführung klar aus, dass die so genannte “Gesundheitsgesellschaft” unserer Gesellschaft ihre Vitalität austreibt. Da ein aufgeklärter gesundheitsbewusster Bürger diesem Gedankengut im Wege steht, wird durch die Lobby der Pharmakologie, mit allen Mitteln der Medienindustrie und der zur Verfügung stehenden Staatsorgane, gegen solche Bürger vorgegangen.
[1] http://www.pflegewiki.de/wiki/Einlauf_in_Medizin_und_Naturheilkunde#Einlauf_und_Biologie_der_Selbstheilung
[2] http://www.pflegewiki.de/wiki/Einlauf_in_Medizin_und_Naturheilkunde#Einlauf_und_Biologie_der_Selbstheilung
[3] http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/aetzende-alternativmedizin–das-geschaeft-mit-dem–wundermittel-.html
[4] Sollten Sie rechtliche Probleme durch die Anwendung der hier besprochenen Verfahren haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
[5] http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/aetzende-alternativmedizin–das-geschaeft-mit-dem–wundermittel-.html
[6] http://www.solumium.com
[7] http://www.solumium.com
[8] Dtsch Arztebl 2002; 99(38): A-2462 / B-2104 / C-1970
[9] http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/beschwerdevorgang-gegen-die-ard-kontraste-mms-sendung-vom-16-04-2015/
[10] http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/gegendarstellung-zur-ard-kontraste-mms-se-ndung-vom-16-04-2015/
[11] Medienskandal – Die öffentliche Berichterstattung zu Chlordioxid: http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/medienskandal-die-%C3%B6ffentliche-berichterstattung-zu-chlordioxid/
[12] Mediale Hetzkampagnen – Geht es bei den medialen Hetz-Kampagnen gegen MMS/Chlordioxid vordergründig um neue Antibiotika?: http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/hetz-kampagnen-gegen-mms-chlordioxid-geht-es-um-neue-antibiotika/
[13] Oxidationsmittel als Therapeutikum – ein langjährig anerkanntes Heilverfahren ebenfalls im Visier der Pharmalobby: http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/oxidationsmittel-als-therapeutikum-ein-langj%C3%A4hrig-anerkanntes-ndung-vom-16-04-2015/
heilverfahren-im-visier/heilverfahren-im-visier/
[14] Tödliche Seilschaften im Gesundheitswesen? “Die Chlordioxid Verschwörung”: http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/t%C3%B6dliche-seilschaften-im-gesundheitswesen-die-chlordioxid-verschw%C3%B6rung/
[15] Gerhard Köbler, Juristisches Wörterbuch für Studium und Ausbildung, 16. Auflage, Seite 497
[16] Gerhard Köbler, Juristisches Wörterbuch für Studium und Ausbildung, 16. Auflage, Seite 343
[17] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=chloridedioxide

In welchem Ausmaß Ihnen die öffentliche Berichterstattung Fakten zu MMS/Natriumchlorit-Säure-Lösungen und einer weiteren Sub-stanz, der CDS/Chlordioxid-Lösung verschweigt

© 2015 Prema Seva Naturheilpraxis

05. Juli 2015

Wie wende ich eine wässrige MMS-Lösung und eine gebrauchsfertige Chlordioxidlösung (CDS oder CDS Plus) richtig an; alternativ gibt es ein gleichzusetzendes Präparat, welches als freiverkäufliches Nahrungsergänzungsmittel seit Jahren erfolgreich in Apotheken ver-trieben und in der Medizin eingesetzt wird – dieses und vieles mehr, wurde Ihnen von den Medien bisher verschwiegen!

Von Rainer Taufertshöfer, Heilpraktiker der Prema Seva Naturheilpraxis

Am Beispiel der Aussagen des Universitätsdoktoren und Toxikologen, Dr. rer. medic. Guido Kaiser, habe ich mich nochmals dem Thema der öffentlichen Berichterstattung zu MMS, ei-ner verschwiegenen wässrigen Chlordioxidlösung (im Handel als CDS oder CDS Plus bekannt) und einem gleichwertigen freiverkäuflichen Apothekenartikel angenommen. Die beiden letztgenannten sind bisher in der öffentlichen Berichterstattung nicht in Erscheinung getre-ten.

Dr. Guido Kaiser kam bereits bei ARD, HR, MDR, ORF und WDR zu Wort und ist Angestellter der Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität Giftinformationszentrum-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Er wurde von der ARD Kontraste Redaktion, als Toxikologe, zu MMS und einer gebrauchsfertigen wässrigen Chlor-dioxidlösung befragt. Dieses unvollständig ausgestrahlte Interview wurde am 16. April 2015 in der ARD und am 07. Juni 2015 auch im Hessischen Rundfunk ausgestrahlt. Die reißeri-schen TV-Überschriften beider Sender lauteten hierzu:

»Gefährliche Quacksalber – Wer stoppt das Geschäft

mit dem gefährlichen ‘Wundermittel’ MMS?«

und

»Gefährliche Quacksalber –

Wie MMS-Anhänger Kinder verätzen«

In all meinen mündlichen und schriftlichen Abhandlungen, die auch der ARD Kontraste Re-daktion vor der Ausstrahlung am 16.04.2015 vorlagen, wie zum Beispiel mein Artikel »Wis-senswertes über die eigenverantwortliche Therapie mit Chlordioxid/ClO2, CDS oder auch CDL genannt, welches unter dem Synonym MMS bekannt wurde.«1, wies ich darauf hin, dass die bisherige eigenverantwortliche Anwendungen durch das Aufgießen einer aktivierten MMS-Lösung, wie sie durch die Sendeanstalten dargestellt wurden, heute von visierten

1 http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/infothek-preise/naturheilkundliche-fachartikel/therapie-mit-chlordioxid-cds-cdl-mms-dmso/

Fachleuten und auch mir nicht empfohlen wird, da diese, je nach Falschdosierung, zu den bekannten Nebenwirkungen wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Haut- und Schleimhaut-Reizungen möglicherweise führen könnte. Ebenfalls gab ich stets bekannt, dass bisherigen Beobachtungen zufolge diese Reaktionen bei der Einnahme einer gebrauchsfertigen wässrigen Chlordioxidlösung – welche der eigentliche Wirkstoff des Syno-nympräparates MMS in Reinform darstellt – vermieden werden könnten. Genau eben diesen Sachverhalt bestätigte der interviewte Toxikologe meiner Meinung nach indirekt, da er eine toxikologische Untersuchung, der von KONTRASTE vorgelegten gebrauchsfertigen CDS/Chlordioxid-Lösung, unterließ. Dazu im Nachfolgenden genaueres.

Dr. Guido Kaiser, der durch ARD und HR als Fachmann für Schleimhäute vorgestellt wurde, ist im Rahmen seiner Tätigkeit als Toxikologe im Giftinformationszentrum-Nord kein Fall be-kannt geworden, der im Zusammenhang mit einer gebrauchsfertigen wässrigen Chlordioxid-lösung steht. Mir ist ebenfalls kein Fall einer negativen Wirkung bei der Einnahme einer wässrigen Chlordioxidlösung bekannt, das deutliche Gegenteil ist sogar der Fall. Er bestätigte mir gegenüber weiterhin, dass ihm eine MMS-Lösung, nach dem von mir abgelehnten und eingangs beschriebener Zusammensetzung, und eine gebrauchsfertige CDS/Chlordioxid-Lösung zur Beurteilung vorgelegt wurden. Seine, von mir angezweifelte, Einschätzung zu der im TV gezeigten MMS-Lösung, wurde ausgestrahlt, doch eine für die Göttinger Universität einfach zu erstellende Bewertung zu einer gebrauchsfertigen und vom mir stets umschrie-benen CDS/Chlordioxid-Lösung wurden nicht in Erwägung gezogen. Auch hierzu gleich viel mehr. Vorab, die CDS/Chlordioxid-Lösung wird weltweit in der Medizin erfolgreich eingesetzt und ist umfangreich erforscht.

Dr. Guido Kaiser äußerte die Feststellung, dass aus Sicht der Toxikologie, die ihm vorgelegte gebrauchsfertige CDS/Chlordioxidlösung aus medizinischer Sicht nicht beurteilen könnte, dies sei der Bereich der jeweiligen Fachdisziplin.

Die Sicherheit und Nebenwirkungsfreiheit bei der Anwendung von CDS/Chlordioxid-Lösungen am Menschen, wurde bereits in einer klinischen Studie bei über 20.000 Personen in drei Phasen durchgeführt. Die hierbei sogar eine Höchstdosis von 24mg Chloroxid je Liter eingenommen haben! Kein Heilberufler würde jemals in diesen Dosierung en denken!

Eine WHO-Studie zur oralen Einnahme von Chlordioxid, aus dem Jahre 1982/1984 über die orale Einnahme einer wässrigen Chlordioxidlösung ergab. Dass in verschiedenen Dosierun-gen einer wässrigen Chlordioxidlösung über 12 Wochen keine signifikanten Nebenwirkungen gemessen werden konnten. Hierbei wurden Blutdruck, Atemfrequenz, Puls, Mundtempera-tur und EKG sowie umfangreiche Blut- und Urinanalysen durchgeführt. Auch die amerikani-sche Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) hatte eine Vielzahl von Stu-dien an Mensch und Tier zu den Folgen einer oralen Einnahme von wässrigen Chlordioxidlö-sungen in Auftrag gegeben bzw. aus der Literatur zusammengefasst. Ergebnis: Die 100-fache Konzentration von Chlordioxid wie in unserem Trinkwasser gesetzlich erlaubt, zeigt keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Tier. Hierbei bezieht sich die 100-fache Konzentra-tion auf einen in den USA viel höheren Grenzwert als z.B. in Deutschland. Dosis-Konzentrationen der bekannten oralen Einnahmeprotokolle von CDL/Chlordioxid liegen in der Regel deutlich unter diesen getesteten und für unbedenklich erklärten Werten.

Dennoch wurde durch den KONTRASTE Bericht vom 16.04.2015 MMS-Lösungen mit CDS-Lösungen in Verwechslung gebracht. Es handelt sich hier um grundsätzlich unterschiedliche Lösungen – eine konzentrierte MMS-Lösung (Natriumchlorit-Lösung 22.5 %ig und einer z.B. 3,5 %igen HCL-Lösung, im Verhältnis 1:1 mit Wasser aufgegossen) kann dunkle Stoffe blei-chen, eine höchstkonzentrierte wässrige CDS-/Chlordioxid-Lösung (0,3%ige wässrige CDS-/Chlordioxid-Lösung) erreicht diesen Effekt jedoch keineswegs!

Die wesentlichen Unterschiede von MMS und CDS sind: Während MMS im sauren pH Be-reich liegt, pH 2,5-3, ist CDS fast pH neutral und liegt bei pH 5,5 -7, somit sehr viel verträgli-cher. Bei MMS, in hohen Dosen, können die bereits erwähnten und unerwünschten Reaktio-nen entstehen – CDS verursacht dies offensichtlich nicht. MMS hat eine Zweitreaktion mit der Magensäure (bei den auch schädliche Chlorate entstehen könnten), bei CDS ist dies nicht der Fall. Daher kann CDS in sehr viel höheren und eigenverantwortlichen Dosierungen sehr gut vertragen werden. Ich habe bei meinem Selbstversuch über fünf Monate täglich 50-80ml CDS (3000ppm) auf 1000ml Wasser, über den Tag verteilt getrunken, SEHR-SEHR gut vertra-gen! Auch 10ml steriles CDS in 500ml Infusionslösung habe ich mir offensichtlich mehrfach Nebenwirkungsfrei infundiert – ich bin immer noch am Leben und erfreue mich bester Ge-sundheit.

Speziell in der Kontraste Sendung vom 16. April 2015, wurde die Aussage des Herrn Dr. Guido Kaiser zu einer MMS-Einlaufmischung gezeigt und dass diese mit großer Wahrschein-lichkeit Schäden anrichten würde – wohlbemerkt wahrscheinlich, so sein Wortlaut!

Mir gegenüber bestätigte Dr. Guido Kaiser sogar, dass Ihm der Therapieplan mit der gezeig-ten »Spezialklinik Neukirchen MMS-Einlauflösung« nicht einmal vorlag, sondern eine Rezep-tur von »Susis MMS-Rezepten« von 15 Tropfen aktivierten MMS auf 300 ml Wasser ange-nommen und beurteilt wurde – wer auch immer Susi sein könnte entzieht sich meiner Kenntnis. Dieser Sachverhalt geht aus dem Zusammenschnitt der Redaktion nicht hervor, doch sollte in diesem Zusammenhang eine Verbindung mit der Spezialklinik Neukirchen sug-geriert werden. Bleibt auch hier der Zweifel bestehen, ob es sich tatsächlich um eine Mi-schung nach Angaben der medizinischen Abteilung der Spezialklinik Neukirchen handelte und woher die Angaben einer sogenannten »üblichen« Dosis herrühren könnten.

Wie dem auch sei, liegen mir heute schriftliche Beweise vor (offensichtlich auch der Kontras-te Redaktion, da diese im Bericht Erwähnung fanden), aus denen hervorgeht, dass der Medi-zinische Dienst der Krankenkassen keinen Behandlungsfehler in der Therapie, mit der von der ARD diffamierten »MMS-Einlauflösung«, sieht!

Ein nachfolgendes Beispiel zum Vergleich. Aus toxikologischer Sicht ist die Verwendung eines Tampons während der Menstruation tatsächlich gefährlicher als eine CDS-Lösung. Es kann bei der Anwendung eines solchen frei verkäuflichen Drogerieartikels »Tampon« das Toxic Shock Syndrome (TSS) auftreten. Eine toxikologische Vergiftung des Organismus, welche bereits bei Anwenderinnen tödlich verlief. Als Auslöser des TSS wurden extrem saugfähige Tampons verantwortlich gemacht (daher wird TSS auch als »Tamponkrankheit« bezeichnet), die aufgrund ihrer hohen Saugfähigkeit lange in der Vagina verbleiben.

Da diese Tampons jedoch eine starke Bindung von Magnesiumionen verursachen, können im magnesiumarmen Scheidenmilieu ansässige Staphylococcus aureus-Stämme vermehrt Exotoxine bilden.2 Ein entsprechender Hinweis ist in den Beipackzetteln der Tamponherstel-ler zu finden.

2 http://flexikon.doccheck.com/de/Toxic_Shock_Syndrome

3 https://www.youtube.com/watch?v=5BavCzWbuoQ&list=PL95Nr2Jnf4a1AxZiYIOZMiQGVPOP1qbOL

Um von diesem toxikologischen Beispiel wieder auf die Chlordioxid-Lösungen zurück zu kommen – leider war es mir nicht möglich in Erfahrung zu bringen, ob es sich im Interview mit dem Göttinger Toxikologen um eine der frei verkäuflichen Chlordioxid-/CDS Fertiglösun-gen gehandelt hat. Nach seinen Angaben seien bei einer unverdünnten Einnahme einer sol-chen Chlordioxid-/CDS Fertiglösung die gleichen Nebenwirkungen wie bei einer verdünnten MMS-Lösung zu erwarten. Zu erwarten wohl bemerkt, doch keiner würde eine solche Lösung unverdünnt zu sich nehmen wollen.

Bei all meinem Entsetzen im öffentlichen Umgang mit ClO2/Chlordioxid, empfand ich erfreu-lich, dass dem »rbb-Fachmann« Dr. Guido Kaiser wenigstens bekannt ist, dass Chlordioxid gesundheitsfördernde Eigenschaften bei der Trinkwasseraufbereitung, auch in Entwicklungs-ländern, besitzt. Selbst dieses kleine positive Beispiel in der Anwendung von ClO2 sind die Medien wie es scheint nicht bereit zu erwähnen.

Selbst wenn die Sichtweise des Universitätstoxikologen Guido Kaiser zu MMS tatsächlich negativ geprägt sein sollte, so würden ihm die Grundlagen seines Philosophie Studiums er-möglichen, seine Meinung durch den Inhalt dieses Artikels und folgende Sensationsmeldung zu überdenken oder befähigen öffentlich für eine echte Aufklärung einzutreten – wenn dann nicht die Weisungen des zuständigen Bundesamtes (BfA) nicht zu befolgen wären. In der schriftlichen Stellungnahme der toxikologischen Universität Göttingen heißt es »Auch wenn eine niedrig konzentrierte Lösung von Natriumchlorit und Säure keine toxische Wirkung hervorruft, müssen wir der entsprechenden Stellungnahme unserer zuständigen Bundes-oberbehörde folgend unseren Anrufern von der Einnahme zur Behandlung von Gesundheits-störungen abraten.« Im Einzelfall kann allerdings auch das Trinken einer Lösung mit niedri-ger Konzentration Unwohlsein hervorrufen (Anm. d. Verf. – wie auch bei Tomatensaft), so-fern der chlorähnliche Geschmack (Anm. d. Verf. – oder der Tomate) als unangenehm emp-funden wird, so die Universitätstoxikologie weiter in ihrer Stellungnahme.

Am 19. Juni 2015 verkündete der Tierarzt Dirk Schrader, des Tierärztliches Institutes der tierärztlichen Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien in Hamburg, dass eine mit Wasser aufgegossene MMS-Lösung – in der herkömmlichen Einnahmevariation – mit nur 3-mal – 3 Tropfen eines aktivierten Natriumchlorit (im stöchiometrischen Verhältnis von 1:1, einer 22.5 %igen Lösung Natriumchlorit und einer 3,5 %igen HCL-Lösung, aufgegossen mit Leitungswasser), täglich oral eingenommen, einen an Wundstarrkrampf erkrankten Hund im Endstadium, mit schweren Krämpfen, nach nur 10 Tagen vollständig heilte!.3 Die Verwal-tungsbehörden hatten ihm unter Androhung einer Geldstrafe von 10.0000 Euro verboten, MMS weiterhin in seiner Praxis einzusetzen. Aktuell hatte das Verwaltungsgericht diese »Nummer« als »Unsinnig und überzogen« gekippt. Der Tiermediziner kündigte an, dass er eine Klage zur Durchsetzung der Chlordioxid-Therapie in Notfällen anstreben wird. Er sieht

Notfälle auch dort, wo schulmedizinische Substanzen nicht so gut wirken wie das Chlordi-oxid.

Aus dieser Meldung lässt sich sagenhaftes herleiten, dass MMS nicht nur gegen pathogene Keime seine überragende Wirkung zeigt, sondern auch gegen Toxine unvorstellbare Wirkung entfaltet.

Der Tetanus eine lebensbedrohliche Wundinfektion, die durch den Erreger Clostridium tetani hervorgerufen wird. Clostridium tetani tritt bei einer Wundinfektion in die Wunde ein und bildet anaerob zwei Exotoxine. Das erste ist das Tetanolysin, welches eine hämolytische und kardiotoxische Wirkung besitzt und das zweite ist Tetanospasmin. Dieses Toxin erreicht hä-matogen oder retrograd über die peripheren Nerven die motorischen Vorderhornzellen des Rückenmarks. Es hemmt dort die Freisetzung von GABA und Glycin und verursacht so eine spastische Lähmung mit tonischen und klonischen Krämpfen, die zu Herz-/Kreislaufversagen oder Herzstillstand führen kann.

Mit Verärgerung stelle ich fest, dass mit den derzeitigen Berichterstattungen zu MMS und Chlordioxid, von der gebrauchsfertigen CDS/Chlordioxidlösung, nie gesprochen wurde, ob-wohl beide Varianten den Redaktionen nachweislich bekannt sind und diese in der Bevölke-rung auch beide so eingenommen werden.

Da die eigenverantwortliche Einnahme von MMS oder wässriger Chlordioxid-Lösungen durch unzählige Erfolgsberichte nicht mehr aufzuhalten ist, wäre es dringend notwendig vollum-fänglich zu diesem Thema zu Informieren. Durch Desinformation und Begriffsverwirrungen werden Unfälle provoziert. Von MMS-/Chlordioxid-Gegnern wird auch heute noch sehr ger-ne, die sehr gefährliche Substanz Chlor (Cl) bewusst mit Chlordioxid (ClO2) in Verwechslung gebracht.4 So auch bei der HR Ausstrahlung durch die Aussage von Dr. Dr. rer. medic. Guido Kaiser geschehen, indem er das Trinken einer wässrigen MMS-Mischung mit der oralen Ein-nahme eines desinfizierenden Reinigungsmittels5 aus dem Sanitärbereich6 verglich. Im Falle eines Einnahmeunfalles durch Chlor, eines Desinfektionsmittels aus dem Sanitärbereich oder irgendeines Reinigungsmittels zur Linderung oder Heilung von Krankheiten, durch eine Ver-wechslung mit einer MMS- oder Chlordioxid-Lösung, wäre der Straftatbestand der vorsätzli-chen Körperverletzung gegen die Verbreiter solcher Begriffsverwechslungen zu prüfen.

4 http://www.tz.de/muenchen/stadt/chlorreiniger-wundermedizin-verkauft-razzia-muenchner-arzt-1062018.html

5 http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=55653919&rubrik=2390

6 http://www.ardmediathek.de/tv/Hauptsache-gesund/MMS-ist-%C3%A4tzend-und-darf-nicht-verkauft-w/MDR-Fernsehen/Video?documentId=27884264&bcastId=7545180

Obwohl ich mich der ARD Kontraste Redaktion mit meinen Informationen und Erfahrungen schriftlich zur Verfügung stellte um einen Informationsfluss zu erzeugen, brachte diese mich lieber eigenmächtig mit der MMS-Therapie in der von mir abgelehnten Einnahmeform in Verbindung und unterstellte mir rechtswidrige Handlungen – bei aller Mühe ist dies für mich nicht nachvollziehbar und unseriös.

All dies hätte Kontraste leicht in Erfahrung bringen können, da ich mich wie bereits erwähnt zu einem Interview anbot, doch zog es die Redaktion vor, mich ohne meine Einwilligung mit versteckter Kamera7 während meiner Praxistätigkeit zu filmen, um eine rechtswidrige Ge-fährdung meiner Patienten zu unterstellen. Stattdessen werden »Fachleute« wie Dr. rer. medic. Guido Kaiser aufgesucht, um diese offensichtlich unvollständig wiederzugeben und sich die Schädlichkeit von MMS – ganz im Sinne der Pharmalobby – bescheinigen zu lassen, wobei sich der Fachbereich des Toxikologen Dr. rer. medic. Guido Kaiser scheinbar auf Brandrauchintoxikationen bezieht.8 Woher er das Wissen einer wahrscheinlichen Schädigung der Darmschleimhaut hat, oder die Gefahren bei der oralen Einnahme einer wässrigen MMS-Lösung sieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Der oben erwähnte Tierarzt Dirk Schrader konn-te noch keine Schäden oder negativen Nebenwirkungen bei der Einnahme einer wässrigen MMS-Lösung beobachteten. Dies ist bei der richtigen Dosierung aus Sicht des Toxikologen Dr. rer. medic. Guido Kaiser auch nicht zu erwarten, so seiner schriftlichen Stellungnahme zu entnehmen.

7 http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/gegendarstellung-zur-ard-kontraste-mms-sendung-vom-16-04-2015/

8 http://www.giz-nord.de/cms/index.php/component/content/article.html?id=351

9 http://www.dvtm.net/fileadmin/pdf/gesetze/13._RStV.pdf

10 http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/beschwerdevorgang-gegen-die-ard-kontraste-mms-sendung-vom-16-04-2015/

Ich bin mir sicher, dass an dieser Stelle jedem Leser bewusst wird, dass eine derart tendenzi-öse Berichterstattung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt nicht nur unwürdig ist, sondern geradezu durch die Gesetze des Staatsvertrages für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag – RStV –)9 untersagt wird!

Alle Redaktionen reagierten auf meinen schriftlichen Einwand, einer tendenziösen, diffamie-renden Berichterstattung zu MMS gleichgeschaltet und wiesen diesen vehement von sich, schließlich hätte sich diese mit »Fachleuten« unterhalten. Bei genauer Betrachtung dieser hier dargelegten Fakten, stellt sich jedoch die Frage, wie die übrigen Darstellungen der ARD und des Hessischen Rundfunks zu bewerten sind. Sind diese noch objektiv, vollständig und glaubhaft? Sollte der Zuschauer daraufhin auf die Idee kommen sich gegen solche Verstöße, im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages zu beschweren, wird ihm von der Intendantin kurzer-hand dieses Recht genommen, sich bei den zuständigen Gremien des Rundfunkrates be-schweren zu können.10 Selbst der Versuch eines persönlich, an die Vorsitzende des rbb-Rundfunkrat adressiertes Beschwerdeschreiben landete »postwendend« bei der zuständigen Intendantin – ein möglicher Verstoß gegen das Postgeheimnis wird noch geprüft.

Wie schlecht recherchiert und unvollständig im TV berichtet wird, mache ich an einem wei-teren Beispiel deutlich.

Die Chemikalie Tetrachlorodecaoxid (Oxoferin) ist ein äußerst gut erforschter Wirkstoff, wie der medizinischen Datensammlung PopMed zu entnehmen ist. Auf diese Datenbank kann jeder medizinische Wissenschaftler zugreifen. In diesem Zusammenhang kam die Wissen-schaft bereits im Jahre 1989, in einem Vergleich zwischen Oxoferin und Chlordioxid, zu dem Ergebnis, dass beide Elemente völlig identisch in ihrer Wirkung sind. Im Jahre 2011 erschien hierzu eine umfassende Dissertation zu dieser Thematik, die die Wirksamkeit des identischen Elements Oxoferin und die sagenhaft positiven Eigenschaften beider Wirkstoffe eindeutig belegt.

Mit meinen Artikeln zu MMS, bzw. Chlordioxid, möchte ich es besser machen, als die durch den Rundfunkstaatsvertrag gedeckten »SENDEANSTALTEN« – ich setze mir das Ziel, Sie ob-jektiv und vollumfänglich zu informieren.

Bei der sachlichen Betrachtung aller Sachverhalte sehe ich doch eine Chance im Negativen der derzeitigen Berichterstattungen; sie fokussieren den Blick auf das Positive. Diese Pole des Negativen und des Positiven führten zwangsläufig zu nachfolgender und aus meiner Sicht sehr erfreulichen Information, die wohl im Sinne der Pharmalobby und des Mainstreams am Besten in den untersten Schubladen des Vergessens verschwinden sollte.

Was würden Sie dazu sagen, wenn es ein frei verkäufliches Präparat gäbe, dass ebenfalls so gut gegen pathogene Keime wirkt, wie MMS oder eine wässrige Chlordioxid-Lösung, oben-drein als frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel angeboten wird, wissenschaftliche Abhandlungen die Wirksamkeit belegen und sogar einen Nobelpreis in diesem Gebiet er-hielt?! Es wirkt auf Basis von Wasserstoff-Ionen. Zusammen mit freien Sauerstoff-Radikalen und Hyperchlorid-Ionen wird hierdurch eine sehr starke Desinfektionsfähigkeit erreicht. Da es sich um eine metastabile Lösung handelt, wirken deren Oxidantien wie Sauerstoff, Chlor-dioxid, Ozon, Wasserstoffperoxid und Hyperchlorid in einer ständig wechselnden Stärke, damit werden keinerlei Resistenzen der Mikroorganismen aufgebaut.

Bei dem besagten Nahrungsergänzungsmittel sind keine Nebenwirkungen bekannt. Die Sub-stanz ist nicht giftig, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht getroffen werden, selbst bei einer unverdünnten oralen Einnahme nicht und wird auf Wasserbasis in Apotheken ver-kauft. Mir wurde von einer medizinischen Krebsklinik berichtet, die auf der Basis dieses »Nahrungsergänzungsmittels« erfolgreich Krebspatienten behandelt haben soll.

Erschreckend ist, dass die Hersteller dieser speziellen Nahrungsergänzungsmittel befürchten, durch die medialen MMS-Hetzkampagnen, ebenfalls in den Fokus des »Mainstreams« zu geraten und distanzieren sich daher von einer Benennung Ihrer Präparate an dieser Stelle. Verständlich, da hierdurch bereits Behörden gegen diese Unternehmen tätig wurden. Diese Präparate sind in der Naturheilkunde in ein synergetisches Therapiekonzept eigebunden, basierend auf einer jahrzehntelangen und erfolgreichen medizinischen Anwendung. In der Schulmedizin muss ein solches Therapiekonzept noch gefunden werden.

Wenn doch die Einnahme von MMS nach Auffassung der gleichgeschalteten Medienanstal-ten »doch so gefährlich« ist, dann doch nur, weil aus Unwissenheit Fehler in der Anwendung gemacht werden.

Daher sollten dem Zuschauer eine sinnvolle Dosierung und das stöchiometrische Verhältnis zwischen einer 22.5 %igen Lösung Natriumchlorit und einer 3,5 %ige HCL –Lösung, näher gebracht werden – besser noch, die einfache Selbstherstellung und optimale Dosierung einer gebrauchsfertigen Chlordioxidlösung und deren umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten.

Wenn doch das Ziel verfolgt werden sollte die Bevölkerung von der eigenverantwortlichen Einnahme von MMS abzubringen, eignet sich die in diesem Artikel benannte Alternative des

»Wassers aus der Apotheke«, dessen Wirkmechanismus dem des MMS und Chlordioxid gleichzusetzen ist. Dies alles sollte meiner Ansicht nach zwingend vorgestellt werden – eine ordentliche Recherche der »Anstalten« natürlich vorausgesetzt. Leider bin ich der Auffas-sung, dass es den Sendern gar nicht um eine umfassende Aufklärung geht11, obwohl diese durch den hier mehrfach genannten Rundfunkstaatsvertrag verpflichtet sind.

11 http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/hetz-kampagnen-gegen-mms-chlordioxid-geht-es-um-neue-antibiotika/

Global betrachtet präsentiert sich das Heer von »Politikern, Fachleuten und Medien« als die Fähnchen im Wind ihrer Geldgeber, welche die Nerven verlieren wenn die Bürger beginnen Fragen zu stellen – die mit ihrer ausgeprägten Konformität zu zittern beginnen, wenn die Kofferträger den Raum verlassen. Ich möchte von solchen Leuten nicht regiert, informiert oder behandelt werden – danke, NEIN!

Es gibt aber noch Hoffnung in unserer Zeit, denn immer mehr Heilberufler, die sich in ihren medizinischen Fachbereichen als »Praktiker« betätigen und durch genaue Beobachtungen und Offenheit ihre Fähigkeiten und Erkenntnisse vertiefen, werden, meiner Überzeugung nach, zukünftig diejenigen, die sich vehement hinter Gerätschaften und industriell gepräg-tem Wissen zu verstecken versuchen, mehr und mehr verdrängen – positiv steht die Menschheit ebenfalls der Entwicklung im Bereich der alternativen Medien gegenüber.

Mitten in der heutigen globalen Revolution, auf allen Ebenen unserer Gesellschaft, gilt es – heute mehr denn je – nicht länger der konditionierten Angst des materiellen Verlustes den Vorrang zu gewähren. Persönliche Eigenverantwortlichkeit ist das heutige Schlagwort. Abzu-rücken von offensichtlich falschen Strukturen, im Sinne der Verblendung auf allen Gebieten des heutigen Seins, diese zu durchschauen, schenkt Ihnen Ihre geraubte Mündigkeit.

Nach wissenschaftlichen Studien, hörten Sie bis zu Ihrem 18. Lebensjahr mindestens 130.000-mal, dass Sie es nicht dürfen, nicht können, nicht verstehen. Diese Konditionierung führte dazu, dass Sie sich im Unterbewusstsein weniger zutrauen als Sie in der Lage sind zu erreichen – jedes Vertrauen wurde Ihnen genommen. Tief verwurzelte Ängste wurden hier-durch geschürt und machen Sie krank. Doch Sie kamen auf diese Welt mit allen Rechten ei-nes Lebewesens, mit einem natürlichen Instinkt für das Richtige. Dem Menschen wieder an seine Urinstinkte zu erinnern, um von Richtig und Falsch unterscheiden zu lernen, ist die Aufgabe eines jeden modernen Therapeuten.

Mein Ratschlag für Sie: Hören Sie heute auf alles systemkonform zu konnotieren – fangen Sie an zu hinterfragen!

Der Schlüssel liegt heute in der persönlichen Eigenverantwortlichkeit des Individuums in al-len Lebensbereichen. Ich bin kein Befürworter des positiven Denkens, ich bin ein Befürwor-ter des positiven Handelns, welches das positive Denken voraussetzt.

Denken Sie noch oder handeln Sie bereits?

Umfangreiche Informationen zu denen im Artikel benannten Informationen zum Thema MMS und Chlordioxid, finden Sie unter nachfolgenden Links:

Wissenswertes über eine Therapie mit Chlordioxid, CDS oder auch CDL genannt, welches unter dem Synonym MMS bekannt wurde und Dimethylsulfoxid DMSO

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/

Fachartikel: Wissenswertes über die eigenverantwortliche Therapie mit Chlordioxid/ClO2, CDS oder auch CDL genannt, welches unter dem Synonym MMS bekannt wurde und Dime-thylsulfoxid/DMSO

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/fachartikel-therapie-mit-chlordioxid-cds-cdl-mms-dmso/

Videos mit Erfahrungsberichten einer eigenverantwortlichen MMS-/Chlordioxid- und DMSO-Therapie

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/video-erfahrungsberichte-mms-chlordioxid-dmso/

Gegendarstellung zum ARD “Kontraste”-Magazin vom 16.04.2015 mit neuerlicher MMS-Hetze mit dem Titel „Gefährliche Quacksalber: Wer stoppt das Geschäft mit dem gefährli-chen “Wundermittel” MMS?“

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/gegendarstellung-zur-ard-kontraste-mms-sendung-vom-16-04-2015/

Geht es bei den medialen Hetz-Kampagnen gegen MMS/Chlordioxid vordergründig um neue Antibiotika?

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/hetz-kampagnen-gegen-mms-chlordioxid-geht-es-um-neue-antibiotika/

VOLLSTÄNDIGE AKTE

Beschwerde beim Rundfunkrat gegen die ARD Kontraste MMS-Sendung vom 16.04.2015 mit unvorstellbaren Sachverhalten!

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/beschwerdevorgang-gegen-die-ard-kontraste-mms-sendung-vom-16-04-2015/

Literaturempfehlungen zu Chlordioxid, CDS oder auch CDL genannt, welches unter dem Pseudonym MMS bekannt wurde und Dimethylsulfoxid DMSO

www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/literaturempfehlungen/

Beschwerde zur ARD Kontraste Sendung vom 16.04.2015, mit dem Titel: „Gefährliche Quacksalber: Wer stoppt das Geschäft mit dem gefährlichen “Wundermittel” MMS?“

Sehr geehrte Frau von Kirchbach,

ich wende mich über diesen ungewöhnlichen Weg des persönlichen Anschreibens an Sie, da ich aufgrund des bisherigen Schriftwechsels mit der Geschäftsstelle des rbb-Rundfunkrates DRINGEND davon ausgehen muss, dass der von mir widerholt an den Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg adressierten Beschwerdebrief Ihnen nicht vorgelegt wurde. Aus diesem Grund tele-fonierte ich am 10. Juni 2015 mit Ihrem Oberkirchenrat, Herrn Dr. theol. Ralph Charbonnier vom Kirchenamt der EKD, Referat Sozial- und Gesellschaftspolitik, dessen Vorstandsmitglied Sie sind, mit der Bitte meine Beschwerde doch an Sie weiter zu leiten. Jedoch hat mir, als Hilfesuchender Mensch, die Evangelische Kirche, vertreten durch Dr. Ralph Charbonnier. Er hatte mir jede Unter-stützung ausdrücklich versagt. Nun hoffe ich doch sehr, dass mein Schreiben Sie erreichen wird. Aus diesen Gründen bitte ich Sie mir auch mitzuteilen, ob Ihnen mein Beschwerdeschreiben vom 05. Mai 2015 und 10. Juni 2015 vorenthalten wurde.

Sollten Sie mein Beschwerdeschreiben wider Erwarten kennen, und es womöglich veranlasst ha-ben dieses der rbb-Intendantin, Frau Dagmar Reim, weiter zu reichen, bitte ich Sie ebenfalls auch hierzu eine schriftliche Stellungnahme abzugeben, weshalb mein Anliegen nicht vom Gremium des Rundfunkrates beantwortet wurde, sondern vom Chefredakteur und im Weiteren von der Inten-dantin. Die bisherige Begründung hierzu, es handle sich in meinem Fall um eine „einfache“ Be-schwerde, lasse ich nicht gelten, da es sich bei dieser Art der Berichterstattung um keinen Einzel-fall handelt. Genaueres hierzu ist meinen beigefügten Anlagen zu entnehmen.

Wie dem auch sei, bitte ich Sie hiermit zu veranlassen, dass sich alle 29 Mitglieder des Rund-funkrates mit dem Sachverhalt auseinandersetzen und eine schriftliche Stellungnahme hierzu ab-geben.

Sie können den ganzen Vorgang sicherlich nicht nachvollziehen, wenn Sie nichts über die Hinter-gründe wissen. Deshalb erlauben Sie mir bitte, diese über die Inhalte meiner beigefügten Anlagen vorzutragen, auch wenn es etwas langatmig erscheint. Aber es ist wichtig, will man sich ein eigen-ständiges Urteil bilden.

In Ihrer Funktion als Stellvertreterin des Bischofs der EKD, Vorstandsmitglied des Sozialwissen-schaftlichen Institutes der EKD und Vorsitzende des rbb-Rundfunkrates, appelliere ich an Ihre Menschen zugewandte Ausrichtung, mit der Bitte, auf dieser Basis die derzeitige Art und Weise der rbb-Berichterstattung objektiv und vollumfänglich zu beurteilen.

Ich lege Beschwerde gegen die ARD Kontraste Sendung vom 16.04.2015 ein, mit dem Titel: „Ge-fährliche Quacksalber: Wer stoppt das Geschäft mit dem gefährlichen “Wundermittel” MMS?“. Hier-in wurde ich persönlich und in meiner Tätigkeit als Heilpraktiker öffentlich verleumdet und im Kontext als gefährlicher Scharlatan und Quacksalber an den Pranger gestellt.

Von der Intendantin und auch vom Chefredakteur wurde mir wiederholt schriftlich Rechtsbrüche unterstellt, auch dass ich Patienten zu einer MMS-Therapie (sie rbb-Schreiben der Anlage vom 22.05. und 29.06.2015) geraten hätte. Dies entspricht nicht den Tatsachen! Hierzu bitte ich Sie ganz besonders meine Anlage 3 und die illegalen Ton und Bildaufnahmen der rbb-Redaktion (im Original) in Ihre Beurteilung mit einzubeziehen. In Anlage 3 kommt auch eine schriftliche Stellung-nahme des im Beitrag ausgestrahlten Toxikologen Dr. Guido Kaiser zur Geltung, welche neues hierzu zu Tage brachte.

Ich habe zu keinem Zeitpunkt eine MMS-Therapie empfohlen, ich berate, informiere und begleite die eigenverantwortliche Anwendung ausschließlich zum Thema CDS-Lösungen. Durch die KON-TRASTE Ausstrahlung wurde jedoch suggeriert, dass MMS-Lösungen und CDS-Lösungen das Glei-che seien. Es handelt sich hierbei jedoch um grundsätzlich unterschiedliche Substanzen.

Die wesentlichen Unterschiede von MMS und CDS sind: Während MMS im sauren pH Bereich liegt, pH 2,5-3, ist CDS fast pH neutral und liegt bei pH 5,5 -7, somit sehr viel verträglicher. Bei MMS, in hohen Dosen, können temporär unerwünschte Reaktionen entstehen – CDS verursacht dies offen-sichtlich nicht. MMS hat eine Zweitreaktion mit der Magensäure (bei den auch schädliche Chlorate entstehen könnten), bei CDS ist dies nicht der Fall. Daher kann CDS in sehr viel höheren und ei-genverantwortlichen Dosierungen sehr gut vertragen werden. Wobei MMS von der BfR beurteilt wurde, CDS jedoch nicht (siehe hierzu Anlage 6)!

Ich habe bei meinem Selbstversuch über fünf Monate täglich 50-80ml CDS (3000ppm) auf 1000ml Wasser, über den Tag verteilt getrunken, und SEHR-SEHR gut vertragen! Auch 10ml steriles CDS in 500ml Infusionslösung habe ich mir mehrfach Nebenwirkungsfrei infundiert – ich bin immer noch am Leben, erfreue mich bester Gesundheit und heilte mich hierdurch von einer akut lebensbedroh-lichen Infektion. Gleiches und Ähnliches sah ich persönlich bei anderen Menschen.

MMS-Lösung ist eine 22,5%ige Natriumchlorit-Lösung, gemischt mit einer Säure und mit Wasser aufgegossen. Der im Bericht interviewte Toxikologe, Dr. Guido Kaiser, bestätigte mir gegenüber, dass in den vergangenen zwei Jahren und 37 Anfragen Hilfesuchender eingingen. Ob diese medi-zinisch belegbar sind, da es sich nur um Anrufe handelte, bleibt offen.

CDS-Lösung ist Wasser in dem 0,3% reines Chlordioxidgas gebunden ist. Hiervon werden wiede-rum einige ml entnommen und abermals mit Wasser verdünnt. Die Sicherheit und Nebenwirkungs-freiheit bei der Anwendung von CDS/Chlordioxid-Lösungen am Menschen, wurde bereits in einer klinischen Studie bei über 20.000 Personen in drei Phasen durchgeführt. Die hierbei sogar eine Höchstdosis von 24 mg Chlordioxid je Liter eingenommen haben! Kein Heilberufler würde jemals in diesen Dosierungen denken! Eine WHO-Studie zur oralen Einnahme von Chlordioxid, aus dem Jah-re 1982/1984 über die orale Einnahme einer wässrigen Chlordioxidlösung ergab, dass in verschie-denen Dosierungen einer wässrigen Chlordioxidlösung über 12 Wochen keine signifikanten Ne-benwirkungen gemessen werden konnten. Auch die amerikanische Umweltbehörde EPA (Environ-mental Protection Agency) kam durch eine Vielzahl von Studien an Mensch und Tier zu dem Schluss, dass eine wässrige Chlordioxid-Lösung keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Tier hat. Der Universitätstoxikologe Dr. Guido Kaiser bestätigte mir gegenüber schriftlich, dass ihm nicht ein Fall einer Vergiftungserscheinung durch CDS bekannt geworden sei.

Ich sehe in der Berichterstattung eindeutige Verstöße gegen die ARD-Grundsätze in der Fassung vom 17. September 2013 und führe als Begründung hierzu Nachfolgendes an.

Unter Punkt 2a der Grundsätze heißt es: „Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen. Die Persönlichkeitsrechte anderer sind zu achten.“ Weiter heißt es unter Punkt 3 der Grundsätze: „Die ARD hat bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Programme und Ange-bote zu berücksichtigen.“

Wo wurden diese Grundsätze gewahrt, als die „investigative“ Journalistin Frau Caroline Walter (Beweis: Aufzeichnung des Anrufs meines Anrufbeantworters vom 01.04.2015 und Zeugen die Frau Caroline Walter in meine Praxis kommen sahen) als angebliche Patientin mit autistischem Kind getarnt in meine Praxis kam und ohne meine Erlaubnis die von ihr in meinen Praxisräumen aufgenommenen Film-Sequenzen, unter Verwendung der Voice-Over-Technik, völlig verzerrt, un-vollständig und unwahr darstellte. Ihre Intendantin und Ihr Chefredakteur unterstellten mir in die-sem Zusammenhang Rechtsbrüche, die ich nicht begangen habe (siehe rbb-Schreiben der Anlage vom 22.05. und 29.06.2015). Im Rahmen meiner Therapiefreiheit darf ich jeden Patienten bera-tend zur Seite stehen, auch wenn er Spiritus einnimmt, müsste ich diesen nicht anzeigen, doch würde ich selbigem vermitteln, was eine schädliche oder gar tödliche Dosis darstellen könnte.

Ferner wurde in der Ausstrahlung vom 16.04.2015 mein Praxisname „Prema Seva“ deutlich sicht-bar gemacht, meine Berufsbezeichnung Heilpraktiker und Rainer T. genannt. Gibt man alleine die Begriffe „Prema Seva“ bei Google ein, ist die Google-Suchergebnisseite vollständig mit Verweisen zu meiner Internetseite gefüllt. Bereits am selben Abend erhielt ich die ersten E-Mails und Anrufe von empörten Fernsehzuschauern, auch Redaktionen wandten sich an mich.

Untragbar die Tatsache, dass ich im Kontext der Anmoderation als gefährlicher Scharlatan und Quacksalber verleumdet werde, nur weil ich eine andere Ansicht vertrete und ausschließlich positi-ve Erfahrungen mit CDS/Chlordioxid-Lösungen sammeln durfte. Auch hier sehe ich den eindeuti-gen Verstoß gegen den Grundsatz der „Objektivität“ und der ausgewogenen Meinungsvielfalt. Zu-mal offenkundige Fakten Frau Caroline Walter bis heute nicht interessieren und sie bei unserem Telefoninterview meine Ansichten torpedierte, statt diese im Sinne der Meinungsvielfalt zu erfra-gen und erfassen.

Auf meine schriftliche Einladung vom 07.04.2015 zu einem Interview erhielt ich von Frau Caroline Walter keine Antwort. Mit Punkt 5 der Grundsätze verpflichtet sich die Anstalt zu wahrheitsgetreu-er und sachlicher Berichterstattung. Doch soll offensichtlich tendenziös berichtet werden. Auch schürt die Redaktion stets Ängste in Bezug auf einen privaten Interviewmitschnitt. Dabei soll ein solcher Video-Mittschnitt der Sicherung einer wahrheitsgetreuen Berichterstattung dienen. Wo wurde hier Punkt 6 der Grundsätze, das Recht zur Kritik wie das Recht kritisierter Personen oder Institutionen, ihre Gegenposition darzulegen, gewahrt? Es kommt noch schlimmer. Selbst der Ver-such der Veröffentlichung einer Gegendarstellung auf YouTube wurde von der Senderedaktion zwölf Stunden nach der Veröffentlichung unterbunden und urheberechtliche Ansprüche geltend gemacht1. Jedoch wurden meine Rechte mit Füßen getreten. Die konsequente Unterdrückung an-derer Meinungen durch Kontraste ist ein untragbarer Widerspruch zu den geltenden Grundsätzen.

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1 https://www.youtube.com/watch?v=hohh9ca9rqE&list=PL95Nr2Jnf4a0X1f0PBsN_FeCr_2lYXp57&index=1

Frau Caroline Walter bezeichnet sich selbst als investigative Journalistin (von lateinisch investigare ‚aufspüren‘, genauestens untersuchen), dies setzt eine langwierige, genaue und umfassende Re-cherche vor Veröffentlichung voraus.

Genau und umfassend, dies ist jedoch nicht durch eine tendenziöse, verleumderische, meinungs-unterdrückende und kriminalisierende Berichterstattung zu erreichen, die einen eindeutigen Ver-stoß gegen den Grundsatz der „Objektivität“ und der ausgewogenen Meinungsvielfalt darstellen – sie sind bezeichnend für den Bruch der Mediengrundsätze, die zur Sicherung einer sauberen und ehrlichen Presselandschaft verfasst wurden.

Eine ausführliche Stellungnahme zu der Kontraste-Sendung „Gefährliche Quacksalber: Wer stoppt das Geschäft mit dem gefährlichen “Wundermittel” MMS?“, habe ich auf meinem Internetauftritt veröffentlicht und bitte Sie diesen bei der Beurteilung meiner Beschwerde mit einzubeziehen. Eine Abschrift hierzu füge ich der Anlage bei.

Abschließend bitte ich Sie, Ihre Stellungnahme abzugeben, die betreffenden Stellen zu rügen und für eine Richtigstellung und Entschuldigung zu sorgen. Überdies fordere ich die Zusendung einer Kopie der vollständigen und unrechtmäßig in meinen Praxisräumen aufgenommenen Bild- und Tonaufnahmen in voller Länge. Ich bitte Sie mein Beschwerdeanliegen auf das gesamte Regelwerk des Rundfunkstaatsvertrages anzuwenden, da ich es für möglich halte, dass weitere Verstöße hiergegen in meinem Zusammenhang vorliegen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Anlagen

1) Gegendarstellung zum ARD “Kontraste”-Magazin vom 16.04.2015 mit neuerlicher MMS-Hetze mit dem Titel „Gefährliche Quacksalber: Wer stoppt das Geschäft mit dem gefährlichen “Wundermittel” MMS?“ (19 Seiten)

2) Wissenswertes über die eigenverantwortliche Therapie mit Chlordioxid/ClO2,

CDS oder auch CDL genannt, welches unter dem Synonym MMS bekannt wurde

und Dimethylsulfoxid/DMSO (21 Seiten)

3) In welchem Ausmaß Ihnen die öffentliche Berichterstattung

Fakten zu MMS/Natriumchlorit-Säure-Lösungen und einer

weiteren Substanz, die der CDS/Chlordioxid-Lösung verschweigt (9 Seiten)

4) rbb-Schreiben von Herrn Christoph Singelnstein, vom 22. Mai 2015

5) rbb-Schreiben von Frau Dagmar Reim, vom 29. Juni 2015

6) BfR rät von der Einnahme des Produkts „Miracle Mineral Supplement“ („MMS“) ab